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Polizeiball
11 Jan 2020
20:00

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Katzi SteinehebenDer Litschauer Polizist Rainer Katzenbeisser hob historische Steine in Schottland. Neuestes Buch eines Kraftsporthistorikers erzählt davon.

Zu seltenen Ehren kam der Kraftsportler Rainer Katzenbeisser. In seinem Buch mit dem vielsagenden Titel „Steinheben" widmet sich der deutsche Kraftsport-Historiker Thorsten Moser der Sportart „Stone lifting" und schreibt darin auch über den Polizisten Rainer Katzenbeisser, welcher seinen Dienst bei der Polizeiinspektion Gmünd AGM verrichtet.

Moser beschreibt die Historie dieser jahrhundertealten Sportart. Berichte vom Steinheben gehen zurück bis in die Antike, als große Steine geworfen, angehoben, aufgehoben oder getragen wurden. Früher bestimmten Anführer von Wikingerstämmen, Könige und Clanchiefs ihre stärksten Krieger durch das Steinheben, da es neben der rohen Kraft auch Griffkraft erforderte, welche zur Führung von Waffen wie Schwertern und Äxten von Bedeutung war.

Im ersten Band der Bücherreihe „Steinheben" widmet sich Thorsten Moser den historischen Steinen in Schweden und Schottland, wo Katzenbeisser bereits 2012 und 2013 die „Dinnie Steens" mit einem Gewicht von 333kg gehoben hat. „Es ist schon eine besondere Ehre, gleich im ersten Band enthalten zu sein", freut sich der Polizist.

 

Zu Showzwecken und zur Promotion für MetroflexGym USA, in dessen Team Rainer Mitglied ist, setzte er sich seinen Sohn auf die Schultern und brachte die Steine erneut zur Hochstrecke – Gesamtgewicht: 359kg. Von dieser Aktion schreibt Moser als „etwas Besonderes bei diesem ohnehin schon atemberaubenden und Weltklasse-Kraftakt".

Um derartige Leistungen bringen zu können, schenkt sich der Schrammelstädter im Training nichts. Bis zu 16 Stunden trainiert er wöchentlich. Für heuer ist der Kraftsportler darüber hinaus wieder zu Trainings nach Los Angeles (USA) eingeladen worden. Er schmunzelt: „Wenn ich daran denke, dass ich schon als Kind große Steine mit dem Skateboard nach Hause geschoben habe, um sie dann daheim aufzuheben ..."
"Nicht einreden lassen, dass man etwas nicht schaffen kann"

Abgehoben ist Rainer aber trotz aller Erfolge nicht. Immer wieder erwähnt er im NÖN-Gespräch, das jeder Mensch alles schaffen könne: „Man muss seine Ziele verfolgen, aufstehen, wenn man fällt und sich nicht davon abbringen lassen. Schon gar nicht einreden lassen, dass man etwas nicht schaffen kann."

Die KdEÖ Gmünd gratuliert zu dieser seltenen Ehre und wünscht weiterhin Viel Erfolg !