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ZwidiDer Gmünder Polizist war bei der Schach-Staatsmeisterschaft so gut, wie in 50 Jahren kein Waldviertler.

Ein kleines Stück Waldviertler Schachgeschichte schrieb Martin Zwettler bei den Österreichischen Meisterschaften vergangene Woche im kärntnerischen Feistritz. Im ersten Antreten wurde der Gmünder Meisterkanditat nur einmal besiegt und beendete das Turnier auf Rang neun.

Von Startplatz 22 aus ging er in das 47-köpfige erlesene Teilnehmerfeld. In neun Kämpfen hielt Zwettler die Spannung immer aufrecht und forderte seine Gegenüber jeweils über mehr als vier Stunden. Nur einmal gegen den Internationalen Meister und Teil der Olympia-Mannschaft Andreas Diermair unter lag Martin.

Gegen den Vorarlberger Kai Medwed, den IM Glorian Pötz und den Fidemeister Gert Schnider gelangen überraschende Siege.

Die übrigen fünf Partien gewann er meist nur aus Zeitnot nicht, wie gegen den FM Georg Halvax. Ein Sieg hätte für ihn den Aufstieg in einen Internationalen Rang bedeutet. Doch auch mit dem Remis standen 5,5 Punkte auf der Haben Seite – ein Elozuwachs von 36 Punkten – und damit der neunte Endrang. In den vergangenen 50 Jahren war kein Waldviertler Schachsportler so weit vorne. Damit hat sich der Gmünder einen Stammplatz im Zwettler Bundesliga-Team gesichert.

 

Staatsmeister wurde im Übrigen der Kärntner IM Mario Schachinger vor dem Vorarlberger IM Georg Früwis und IM Andreas Diermair. Der für den SK Zwettl spielende IM Gerhard Schroll musste sich mit dem 20. Platz zufrieden geben.

Martin Zwettler alias „Zwidi“ verrichtet seinen Dienst bei der Polizeiinspektion Gmünd-Ausgleichsmaßnahmen.

Die KdEÖ Gmünd gratuliert Martin nochmals zu dieser ausgezeichneten Leistung !

Bild vlnr: Martin Zwettler und Georg Halvax