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Eine interessante Führung durch die Firma Zimmermann - Teigwaren in Walterschlag bekamen am 16. April 2008 all jene geboten, die der Einladung der KdEÖ-Bezirksgruppe Gmünd gefolgt waren.

Nach der Begrüßung vor Ort und dem Überziehen von megaleichten Hygieneschuhen gab der Firmenchef und gelernte Bäcker Karl Zimmermann zunächst einen Gesamtüberblick über die seit 1995 bestehende Teigwarenherstellung. Anschließend folgte aufgeteilt in zwei Gruppen und geführt von Paula und Karl Zimmermann die Besichtigung des Betriebes, dessen „Herz“ die Nudelmaschine ist. Aus dieser werden durch mittlerweile 17 austauschbaren Matrizen die verschiedenen Teigformen mit 50 bar gepresst und sodann in der Trockenkabine bei etwa 40 Grad getrocknet. Der Rest ist vor allem viel Handarbeit, so z. B. das Eieraufschlagen (150.000/Jahr), das Spaghettibiegen oder das Abpacken der fertigen Produkte.

Zur Jahrtausendwende wurde der Betrieb vergrößert und in der Folge auch mit der Produktion von BIO-Nudeln begonnen, deren Umfang heute schon fast die Hälfte der Gesamtproduktion ausmacht. Seither ändert sich auch ständig die Geschmacksrichtung und dadurch auch die Zumischung von Kräutern und Gewürzen. Es werden dabei zu fast 100 % heimische Produkte verwendet, mit wenigen Ausnahmen wie etwa Cilli das importiert werden muss.

Das Abnehmerklientel war ursprünglich nur auf regional ansässige Betriebe beschränkt. Durch Messepräsentationen im In-und Ausland und Erzeugnissen bester Qualität „Echt aus Niederösterreich“ zählen heute Supermarktketten ebenso zu ständigen Kunden wie beispielsweise die Nobelbetriebe Mörwald und Demel.

Derzeit werden im Familienbetrieb mit 3 weiteren Mitarbeiterinnen jährlich 27 Tonnen Teigwaren produziert – zum Vergleich dazu verlassen in den größten italienischen Teigwarenfabriken mehr als 300 Tonnen fertige Teigwaren pro Tag das Werk.

Mit einer abschließenden Nudelverkostung „Echt aus Niederösterreich“ endete der KdEÖ-Kurzausflug.